Autogas (LPG) News Archiv April 2010
Im News Archiv finden Sie ältere Autogas / Flüssiggas (LPG) News und Tippsautogas-umruestungen.de informiert Sie fortlaufend über aktuelle Autogas / Flüssiggas Trends und Entwicklungen. Die neuesten Nachrichten finde Sie in unserer Rubrik Aktuelles: Autogas News und Tipps.
Autogas im Motorsport: 7. Gesamtplatz für Autogas Subaru bei der ADMV Rallye Erzgebirge
18. April 2010

Foto: Sascha Dörrenbächer für Tyczka Totalgaz Rallye Team
Das Autogas (LPG) als Kraftstoff auch im Motorsport konkurrenzfähig ist, wissen wir schon seit
ADAC Procar-Pilot
Thomas Mühlenz mit seinem Ford Fiesta LPG die Procar-Saison 2009 als Vize-Meister abgeschlossen hat (siehe Thomas Mühlenz: Mit Autogas zum ADAC Procar Vize-Meister). Nun haben Thomas Wallenwein
und Tanja Neidhöfer mit Ihrem Subaru Impreza bei der 47. ADMV Rallye Erzgebirge, dem Eröffungsrennen der ADAC Rallye Master erneut bestätigt, dass Autogas als Kraftstoff
auch bei sportlicher Fahrweise problemlos eingetzt werden kann, bzw. dass man mit einem mit Autogas (LPG) betriebenen Rennfahrzeug sogar recht erfolgreich unterwegs ist.
Die zwei Piloten sicherten sich am vergangenen Wochenende im winterlichen Erzgebirge auf der 110 Wertungskilometer lagenen Strecke der ADAC Rallye Master Serie mit dem siebten Gesamtplatz erste wertvolle Punkte.
Damit liegen Wallenwein und Neidhöfer und Ihr
Tyczka Totalgaz Rallye Team mit dem Autogas Subaru Impreza in der Meisterschaftswertung bereits unter den Top 10.
Bei den niedrigen Temperaturen kam es vor allem auf die richtigen Reifen, eine ausgefeilte Taktik und fahrerisches Können an. Natürlich gehörte auch ein
sportliches Fahrzeug dazu. "Wir werden in den nächsten Wochen ein paar kleine Veränderungen am Fahrzeug vornehmen und dabei sicherlich noch etwas Leistung finden, " kommentierte
Thomas Wallenwein den Erfolg nach dem Rennen.
Opel: Mit Autogas (LPG) durch die Krise
10. April 2010
Die nach wie vor stark unter Druck stehende General Motors-Tochter
Opel
setzt offenbar weiterhin auf Alternativkraftstoffe, um in Zeiten steigender Spritpreise Neukunden für die Marke Opel zu gewinnen.
Neben der weit fortgeschrittenen Entwicklung des Elektrofahrzeugs Volt, dessen Start für das Jahr 2011 / 2012 erwartet wird,
setzt Opel verstärkt auf Positionierung als Spezialist für Erdgas (CNG) und Autogas (LPG) Fahrzeuge.
Beireits seit Herbst letzen Jahres bietet
Opel die Modelle Agila, Corsa, Astra Caravan sowie Zafira mit Auotgas-Anlage ab Werk an. Als nun rechtzeitig zu Ostern die Spritpreise auf ein neues bundesdurchschnittliches
Jahreshoch von 1,42 € pro Liter Super-Benzin kletterten, haben die Rüsselsheimer ihr Autogas-/LPG-Angebot nun auch finanziell massiv verbessert: Seit dem 1. April bietet Opel für die bislang
unterstützten Modelle die Variante ecoFlex LPG - sprich Autogasanlage ab Werk - für nur 1.100 Aufpreis an. Das sind
rund 50 % weniger als Opel bisher für eine werksseitige Umrüstung verlangt hat - je nach Modell.
So ist der 65 PS starke Agila 1,0 LPG ecoFlex nun z.B. ab 12.067 € zu haben. Die um 19 PS stärkere Agila Variante in Kombination mit dem 1,2 L Motor kostet 757 € mehr. Noch günstiger ist der größere fünftürige Corsa, der als 1,2 LPG ecoFlex ab 11.697 € und mit der 1,4 L Maschine mindestens 12.218 € kostet. Der gleiche
Motor sorgt wahlweise auch im Astra Caravan für den Antrieb. Dort leistet er jedoch 89 PS und steht mit 16.134 € in der Preisliste. Souveräneren Vortrieb verspricht
der 1,6 LPG ecoFlex mit 114 PS, der allerdings mit 17.479 € um 1.345 € teruer ist. Um das Quartett komplett zu machen: Die Opel Zafira Autogas-Variante 1,8 LPG ecoFlex
ist mit 137 PS ab 19.492 € zu haben.
Da der Autogas-Umbau direkt bei Opel Special Vehicles (OSV) vorgenommen wird, bleibt die volle Opel Werksgarantie für Neufahrzeuge erhalten. Ein Angebot, das was vor allem durch
speziell gehärtete Ventilsitzringe und Ventile ermöglicht wird, die Opel den ecoFlex LPG Modellen spendiert.
Fazit: Alles in allem scheint uns das Opel ecoFlex LPG Angebot ein gutes Geschäft beim Neuwagenkauf zu sein. Ein nachträgliche
Umrüstung der vorstehend aufgeführten Opel Modelle in einer freien Fachwerkstatt schlägt mit rund 1.450 € zu Buche.
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Wirtschaftlichkeitsrechner
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02. April 2010
Die Deutschen sind ein Volk von Gebrauchwagenfahrern. Daran hat auch die Abwrackprämie 2009 nichts geändert. Nur eine von rund
drei Millionen jährlich in Deutschland zugelassenen Neufahrzeugen wird von einer Privatperson gekauft. Das ist gar nicht so schlimm, findet Professor
Eckard Heimers vom Umwelt Campus der Fachhochschule Trier im
Utopia-Interview.
Der promovierte Chemiker ist Professor für Toxikologie und Technikfolgenabschätzung am
Umweltcampus Birkenfeld und Verfasser des gerade erschienen Buches Bitte wenden Sie jetzt (
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Unter ökologischen Gesichtpunkten sprechen seiner Meinung nach einige Punkte dafür, sein altes Auto noch ein bisschen länger zu fahren.
Nicht jedes Neufahrzeug ist prinzipiell umweltfreundlicher - auch wenn der Benzinverbrauch geringer ist, denn jedes neue produzierte Fahrzeug muß zunächst
die zu seiner Produktion aufgewendete Energie wieder einsparen. Ersetzt man ein Fahrzeug mit sehr hohen Verbrauchswerten oder ohne jede Abgasreininung (Kat)
durch ein sparsameres und emissionsärmeres Fahrzeug, verringert sich der ökologische Fußabdruck schnell. Heimers zufolge ist dies aber
in der Praxis häufig nicht der Fall. Die meisten Autokäufer neigten eher dazu, die Fahrzeugklasse nicht zu wechseln. Damit fielen die Fortschritte im Verbrauch häufig gering aus;
das ökologischen Kosten würden in absehbarer Zeit nicht verringert - besonders wenn das Altfahrzeug nicht verschrottet, sondern über
Zwischenhändler in andere Länder verschoben wird.
Unter Umweltgesichtspunkten schneiden auch Diesel-Fahrzeuge nicht besser ab. Wie Heimers im Interview bemerkt, sind moderne Dieselfahrzeuge zwar sehr verbrauchsarm und emittieren weniger
Co2 als vergleichbare Modelle mit Benziner, doch verwische die dauernde Fokussierung auf Co2 den Blick auf die Tatsache, dass Diesel-Fahrzeuge
deutlich mehr Schadstoffe verursachen, die direkt negativ auf den Menschen wirken. Dazu zählen insbesondere Feinstaub, Stickoxide sowie Kohlenmonoxid.
Nach der umweltfreundlichsten Lösung befragt, fordert der Automobil- und Umweltexperte eine differenzierte Betrachtung zwischen Benziner und Diesel. Um direkt auf den Menschen
wirkende Luftschadstoffe zu reduzierten sollten Dieselfahrer über Feinstaubpartikel-Nachrüstfilter wenigstens einen Teil des entstehenden Feinstaub herauszufiltern.
Der Staat belohnt das sogar mit einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 330 Euro sowie einer leicht reduzierten Kfz-Steuer. So nachgerüstet
könne ein älterer Diesel noch über Jahre verhältnismäßig umweltfreundlich betrieben werden.
Im Bereich der Fahrzeuge mit Ottomotoren / Benziner könnten Abgasreinigungssysteme (Katalysator) nachgerüstet werden.
Die direkt auf die Menschen wirkenden Luftschadstoffe könnten dadurch nachhaltig reduziert werden. Positiver Nebeneffekt: Einen höre EURO-Einstufung
verringert die Kfz-Steuerlast.
Um aus einem Benzin-Fahrzeug schnell und güstig ein Sparmobil in doppelter Hinsicht zu machen, empfielt Heimers die
Umrüstung auf den Alternativkraftstoff Autogas (LPG). Je mehr ein Auto verbraucht, desto schneller rechnet sich die Umrüstung, die für einen
Viezylinder in einer Fachwerkstatt schon ab1.450 € zu haben ist. Zudem steht der Preis für Autogas bei stabilen 62 Cent pro Liter. Für die Umwelt rechnet sich der Umabu sofort.
Die Rechenbeispiele vom Umrüster sollten vorher jedoch individuell geprüft und nachgerechnet werden (siehe auch Wirtschaftlichkeitsrechner).
Zum Schluß des Interviews zieht Heimers ein klares Fazit. Wer etwas für die Umwelt tun will, bevor güstige Elektrofahrzeuge marktreif sind und auf das Auto nicht verzichten kann, der sollte statt eines Neufahrzeugs lieber einen gebrauchten Benziner mit möglichst
geringem Verbrauch sowie möglichst neuer Abgasnorm kaufen und, falls das Geld noch reicht, eine Autogasanlage nachrüsten. Vom Kauf eines gebrauchten Diesel-Fahrzeugs
rät der Experte ab, so lange noch keine Gebrauchten mit EURO 6-Norm am Markt verfügbar sind.
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